Kreta – eine Insel voller Traumstrände

Hallo ihr Lieben, ich bin Sandra, 23 Jahre alt und möchte euch gern etwas über unsere Reise nach Kreta erzählen. Ich reise mit meinem Freund zusammen, wir haben aber aufgrund unseres Berufes nur begrenzt Zeit, wollen jedoch so viel wie möglich von der Welt sehen. Aber fangen wir doch von vorn an. 
Wie so viele von euch, hatten wir ihn auch – den ersten Pärchenurlaub. Wir hatten es uns zur Aufgabe gemacht mit 650€ pro Person im Juni 9 Tage durch Kreta zu reisen.  

Inhalt:

  • Daten und Fakten über Kreta
  • Auf der Suche nach Traumstränden
  • Unterkunft / Mietwagen 
  • Panne 

Daten und Fakten über Kreta

Für die Geografieprofis unter euch: Kreta ist die größte Insel Griechenlands und liegt 100km südlich von Athen. Sie liegt ziemlich nah am Äquator und ist dadurch das ganze Jahr einen Urlaub wert, wenn man auf milde bis warme Temperaturen steht. 
Am schönsten für die Aktiven unter euch ist es in den Frühlings- und Herbstmonaten. In dieser Zeit  könnt ihr wandern, klettern und viele Wassersportarten betreiben. Die Sommermonate sind zum Baden geeignet. 


Auf der Suche nach Traumstränden

9 Tage nur Sonne, Strand, Meer und die pure Abenteuerlust. Ohne Mietwagen wäre es absolut unmöglich gewesen, sich flexibel die Insel anschauen zu können. Bei so viel zu sehen und eigentlich so wenig Zeit, kann man sich auch wirklich nur sehr schwer entscheiden, wo man anfangen soll und was man überhaupt alles sehen möchte. Da Kreta immer beliebter bei Touristen wird, lernten wir so auch schnell zu unterscheiden, was wir uns in der kurzen Zeit anschauen können oder wo wir uns mit anderen Touristen über die besten Plätze, die beste Sicht und die kürzeste Warteschlange streiten müssen. Wir besuchten zwar trotzdem die großen Städte wie Chania, Rethymno oder auch die Hauptstadt Iraklion, aber schlenderten dort lieber durch die kleinen, süßen Gassen mit ihren Souvenirlädchen.


Ein Dorf was sich aber besonders in unser Herz geschlichen hat ist Matala. Dieses liegt im Süden der Insel und wird auch das “Hippiedorf” genannt. Die bunt bemalten Straßen, kleinen Tavernen sowie Bars und schönen Strände haben es uns einfach angetan. Nach unser fast 2 stündigen Fahrt kamen wir endlich an und waren begeistert. Gegen Eintritt kann man durch die Höhlen klettern, aber während des Badens kann man kleine Teile davon auch so entdecken. Das war auch irgendwie viel aufregender. 

Ein Tipp unsererseits: Nur einige Kilometer von Matala entfernt liegt der Komos Beach. Wer mehr Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, sollte diesem Strand unbedingt einen Besuch abstatten.

Wie schon erzählt, besuchten wir auch Chania. Die Stadt befindet sich an der Nordwestküste und ist für ihren wunderschönen venezianischen Hafen bekannt. Ebenfalls ist der Leuchtturm ein berühmtes Wahrzeichen. 

Und wer sich schon einmal dort befindet, sollte unbedingt die 1-stündige Fahrt auf sich nehmen und Balos Beach besuchen. Doch was macht Balos Beach so besonders? 

  • die Straße dahin gehört zu den gefährlichsten Straßen der Welt 
  • man fährt direkt neben Klippen auf unbefestigten Naturwegen (kostet 1 Euro Eintritt) 
  • Ziegen laufen über die Fahrbahn bzw. befinden sich auf dem Parkplatz und suchen neben den Autos Schatten 
  • ca. 2 km muss man nochmal über einen Naturpfad wandern
  • Karibikfeeling und rosa Sandstrand

Lasst euch nicht abschrecken, mit ein wenig Vorsicht ist diese besondere “Straße” auf jeden Fall bezwingbar. Die Aussicht und das kristallklare Wasser waren für uns jeden Nervenkitzel wert.

Auch hier ein kleiner Tipp von uns:Kommt früh genug, um euch einen guten Parkplatz zu sichern. 
Wer sich allerdings nicht traut diesen Weg zu befahren, der muss natürlich nicht auf so viel Schönheit verzichten, sondern sollte den Strand von Elafonisi ansteuern. Dort ist es ähnlich schön, aber ein wenig überlaufen. Es waren beide Strände wundervoll, doch Balos Beach hat uns einfach mehr zugesagt.

Nach vielen Kilometern, Stränden, Städten und Sonne, kamen wir am letzten Tag unserer Reise an, bevor es wieder nach Deutschland ging. Diesen verbrachten wir am Kournas-See. Das ist der einzige natürliche Süßwassersee auf Kreta.  Wir nahmen uns ein Tretboot und fuhren damit ein wenig über das Gewässer. Die brachte uns eine weitere Erinnerung, welche wir nie mehr vergessen sollten, denn nach einiger Zeit konnten wir Schildkröten im Wasser entdecken. Die Freude, diese wunderschönen Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum sehen zu können, war einfach unbezahlbar. Damit schafften wir uns den perfekten Urlaubsabschluss. 


Unterkunft:

Unsere Unterkunft haben wir im Internet über Check24 gebucht. Diese lag sehr weit im Osten, in der Nähe von Iraklion, dieser kleine Ort nannte sich Kokkini Hani. Im Nachhinein würde ich jedem empfehlen, entweder eine Unterkunft eher mittig der Insel zu buchen oder während des Aufenthalts die Unterkünfte zu wechseln, da sonst die Fahrtstrecken zu lang werden. 
Unseren Mietwagen (Chevrolet Spark) haben wir über Auto Kreta gebucht. Die Vermieter sind sehr nett und die Preise fair. 

Pannen

Panne Nr.1 : 

Kleine Lacher sind wichtig, und so ging es auch uns, denn der erste Tag wäre schon fast in einem Desaster geendet. 
Wir besuchten die Koules Festung in Iraklion, die voller Touristen war und damit auch einige „Straßenkünstler“ anzog. Schon von Anfang an empfanden wir es nicht als witzig, als ein Pärchen uns Hüte aufsetzte, lachte und uns Fotos machen ließ. Als sie dann 10€ pro Foto verlangten und wir diese natürlich nicht bezahlen wollten, hörte der Spaß endgültig auf. Sie wurden richtig wütend und verlangten unnachgiebig das Geld von uns. Also gaben wir ihnen einen Zehner in die Hand und machten aus lauter Angst „flinke Füße“.

Panne Nummer zwei:

Falls euch Agiofarago auch so zusagt, wie uns, dann seid bitte schlauer, als wir und informiert euch vorher richtig. 
Wir sind einfach drauf los gefahren und waren nach gefühlten Stunden und immer gleich aussehenden Schotterstraßen laut Navigation zwar näher dran als beim Start, konnten jedoch weit und breit keine Bucht mit Strand entdecken. Frustration, Wut und verschenkte Zeit, das war das Einzige, was wir von diesem Ausflug mitnehmen durften – angekommen sind wir nämlich nie. 

Dennoch war es eine gelungene Zeit und für uns ein erster perfekter kleiner Urlaub. Ich würde auf jeden Fall noch einmal nach Kreta fliegen und dir Insel gern nochmal einmal aus einem anderen Blickwinkel sehen. 
Wir möchten auch gern, den “zweiweltentdeckern” danken, dass Sie uns die Möglichkeit gaben, über dieses erste gemeinsame Abenteuer zu sprechen. 

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