16 Tage Roadtrip mit Dachzelt durch Namibia

Wir sind Claudia & Corinna, Schwestern aus Kiel, und wir lieben es auf Abenteuerreise zu gehen. Im Februar 2018 waren wir insgesamt 3 Wochen in Namibia unterwegs auf Campingreise und möchten euch über den Blog von Michi & Viktor dieses wundervolle Land näher bringen und euch einige Tipps mit auf den Weg geben. 

Es ist nicht immer ganz einfach sich auf so einen Trip vorzubereiten. Wir haben viel gelesen und uns die Informationen über mehrere Quellen mühsam zusammengesammelt. Dies kostet relativ viel Zeit. Wir bieten dir hiermit einen Leitfaden, wenn du zwischen 14 und 17 Tagen unterwegs bist und eine geeignete Route suchst. Wir können die Route und Unterkünfte uneingeschränkt empfehlen. 

Warum Namibia? 

In 2017 hat Claudia bereits ihre Liebe zu Afrika entdeckt und hat Südafrika zum Einstieg bereist. Des weiteren ist das Land relativ sicher und bietet eine gute Infrastruktur für einen Roadtrip (auch für 2 Frauen alleine).

Für eine Reise nach Namibia benötigst du als deutscher Staatsbürger einen noch über 6 Monate gültigen Reisepass. Unseren Mietwagen haben wir im Voraus von Deutschland aus gebucht. Wir waren in der Nebensaison unterwegs und haben eines der letzten Autos ergattert. Es ist also ratsam sich rechtzeitig darum zu kümmern. 

Unseren 4×4 Toyota Hilux double Cap mit Dachzelt haben wir bei Africa on Wheelsgebucht und waren sehr zufrieden mit dem Wagen und dem  Service. Wir hatten in 3 Wochen keinen Reifenplatzer oder sonstige Probleme. Eine weitere gute Vermietung ist Asco Car Hirein Namibia, die viele gute Reviews hat, aber zu unserem Reisezeitpunkt keinen Wagen mehr hatte.

Für 16 Tage haben wir mit Versicherung ca. 1500 EUR gezahlt. Der Tank umfasste Sprit für 1000 km und wir haben in den 16 Tagen ca. 250 EUR für Benzin ausgegeben. Pro Person waren dies  875 EUR und neben dem Flug mit 750 EUR pro Person der größte Posten. Namibia und alle anderen afrikanischen Länder sind keine günstigen Reiseziele. Die Campingplätze waren relativ preiswert und nur im Etosha Park teurer. Gekocht haben wir ausschließlich selber. Zum Frühstück gab es meist Müsli mit Kaffee und Abends haben wir mit unserem gusseisernen Topf über dem Feuer gekocht. Mittags gabs Reste vom Vortag. 

Bei Temperaturen über 40 Grad zu unserer Zeit konnten wir hauptsächlich Lebensmittel kaufen, die sich länger halten. Unser Toyota besaß zwar einen 12V Kühlschrank, der an die Batterie angeschlossen war, aber wir waren auch auf einigen Campsites unterwegs auf denen kein Strom vorhanden war, um den Kühlschrank laufen zu lassen. 

Wir hatten uns in Windhoek keine SIM Karte gekauft, da der Empfang nicht in allen Gebieten gegeben ist. WLAN war während der gesamten Reise etwas spärlich. Für den Notfall haben wir ein Satellitentelefon über Sat4rentgemietet. Dieses wurde direkt an unsere Autovermietung geschickt und wir konnten es dort auch wieder abgeben. Für das Telefon, 30 Min Airtime und Versicherung haben wir für 16 Tage 2000 N$ gezahlt (125 EUR).

Die Route 

Tag 1: Ankunft in Windhoek

Wir sind am Morgen mit der Air Namibia von Frankfurt aus in Windhoek gelandet und wurden am Flughafen von unserer Autovermietung abgeholt und dorthin gefahren. 

Hier wurde uns nach einigem Papierkram das komplette Auto erklärt. Das Dachzelt wurde einmal komplett auf und abgebaut, der Allradantrieb wurde erklärt, das ganze Zubehör (Camping) wurde uns gezeigt und auch ganz wichtig wie man einen Reifen wechselt. Namibia ist sehr spärlich besiedelt und man sollte wenigstens die Grundkenntnisse über einen Reifenwechsel besitzen. Im Allgemeinen waren die Menschen sehr nett und hilfsbereit. An den Tankstellen kannst du auch immer deinen Reifendruck checken lassen. Schotter, Sand und Teer erfordern unterschiedlichen Druck. 

Übernachtet haben wir im Urbancamp. Mitten in der Stadt liegt diese Oase und wir können diese Location wärmstens empfehlen für den Start der Reise, wenn du nicht direkt mit dem Roadtrip beginnst. Wir sind über Nacht angereist und haben uns einen Tag erstmal erholt und alle Einkäufe für die Reise erledigt. 

Übernachtung : Urbancamp

Preis: N$ 180/Person (ca. 11 EUR) für eine Campsite (für das Auto) oder N$ 580  (ca. 36 EUR) für ein Gartenzelt (mit 2 Betten)

Tipp: In Fußnähe erreichst du Joes Beerhouse. Kein Besuch in Windhoek ist komplett ohne einen kurzen Stopp, sei es für ein Bier oder Essen. 

Diese Campsite besitzt einen Pool, Strom und freies WLAN. Ausserdem kannst du hier auch lecker Frühstücken. 

Tag 2: Fahrt nach Sesriem

Wir haben Windhoek früh verlassen und uns auf nach Sesriem gemacht. Es ist eine der schönsten Strecken, die Namibia zu bieten hat. Der Großteil der Strecke führt über Schotterpisten und dementsprechend sollte man lieber mehr Zeit einplanen, um vor Dunkelheit am Ziel anzukommen. Auf Schotter solltest du nicht schneller als 70-80 kmh fahren. Dies ist Vorgabe aller Mietwagenfirmen. An diese Vorgabe solltest du dich absolut halten, da die Versicherung der Mietwagenfirmen bei erhöhter Geschwindigkeit nicht zahlt und man sich auf Schotter schnell überschlägt. 

Gegen Nachmittag sind wir nach ca. 6.5 Std Fahrt angekommen. Übernachtet haben wir im Naukluft Park auf der Sesriem Campsite. Die Besonderheit hier, du darfst am Morgen 1 Std. eher zu den Dünen, da die Tore außerhalb erst später aufmachen. 

Übernachtung: Sesriem Camp

Preis: N$ 350/Person (ca 22 EUR)

Hinweis: Solltest du in der Peak Season unterwegs sein, ist es ggf. sinnvoll im Voraus zu buchen. 

Diese Campsite besitzt einen Pool, Strom und WIFI gegen Gebühr. 

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Tag 3: Dünen in Naukluft Park

Früh sind wir auf der asphaltierten Straße Richtung Sossusvlei gefahren. Einen Stopp haben wir an der Düne 45 gemacht. Hier kanst du super schöne Fotos machen. Unseren Wagen haben wir an dem 2×4 Parkplatz abgestellt und den Shuttle im Tiefsand genutzt. Wenn du dich mit 4×4 sicher fühlst, kannst du diese Strecke auch fahren. Hinweis an dieser Stelle, viele ungeübte Touristen bleiben im Tiefsand stecken. Dies ist die einzige Strecke während des Urlaubs gewesen, die wir nicht alleine gefahren sind. Bei über 40 Grad kann es sehr schweißtreibend sein das Auto freischaufeln zu müssen. 

Im Deadvlei bist du an einem der unwirklichsten Orte auf dieser Erde. Rote Dünen zäunen einen weißen vertrockneten Lehmboden ein, auf dem tausend Jahre alte Bäume stehen. Auf die Düne Big Daddy sind wir hoch geklettert und im Sprint wieder runter. 

Hinweis: Nimm genügend Wasser und eine Kopfbedeckung mit. Wir sind im Februar bei 42 Grad die Düne hochgewandert.

Die zweite Nacht haben wir außerhalb der Tore auf der günstigen aber luxuriösen Campsite Sossus Oasis übernachtet. Hier hast du sogar ein eigenes Bad, Strom, es gibt einen Pool und an der Tankstelle um die Ecke gibt es WLAN gegen Gebühr und einen kleinen Lebensmittelladen. 

Übernachtung: Sossus Oasis

Preis: N$ 210/Person (ca. 13 EUR)

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Tag 4: Fahrt nach Swakopmund

Früh am morgen sind wir nach Swakopmund gefahren. Wir sind die Strecke über den Spreetshoogte Pass gefahren und wurden mit super Aussichten belohnt. Starte früh, denn die Fahrt dauert 5 Std. und es geht zum größten Teil über Schotterpisten. Bevor wir unsere Campsite angefahren sind, haben wir einen Stopp in Walvis Bay eingelegt. Hier haben wir uns die Flamingos in der Lagune angeschaut und am Wasser entspannt Mittag gegessen aus unseren Tupperdosen. 

Unsere Campsite in Swakopmund war recht nobel. Grüner Rasen und ein eigenes Bad in einem Steinhaus. Packe definitiv etwas langärmliges ein. Uns war in Swakopmund relativ frisch bei 25 Grad, wenn man vorher aus der Wüste mit über 40 Grad kommt. In Swakopmund weht auch ein leichter Wind durch den Atlantik. 

Übernachtung: Alte Brücke

Preis: 400 N$/Campsite (2018) (25 EUR)

Tag 5-6: Swakopmund

Wenn du in Swakopmund bist, können wir dir die „Little Five“  oder auch Living Desert Tour genannt wärmstens empfehlen. Chris und sein Team kennen sich sehr gut in der Wüste aus und können euch alles erklären. Sie achten penibel darauf das Ökosystem zu erhalten. Du darfst nur in ihren Fußspuren laufen beim Aussteigen aus dem Dünen Fahrzeug. Vier der fünf Tiere konnten wir auf der Tour aufspüren, nur den Skorpion haben wir nicht gefunden. Dafür eine Schlange, den Wüstengecko, Wüsteneidechse, tanzende weisse Spinne und ein Chamäleon. Während der Tour von 8 bis 13 Uhr lernt ihr so viel über diese Tiere und Chris hat viele gute Stories auf Lager. 

Preis: 750 N$ pro Person (ca 47 EUR)

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Tag 7-8 Spitzkoppe

Die Spitzkoppe zählt zu den Highlights unserer Reise. Von Swakopmund sind wir 2 Stunden hauptsächlich auf Asphalt gefahren. Nur die letzten 20 km gehen über eine relativ holprige Schotterpiste, die aber kein Problem darstellte. Die Spitzkoppe wird auch das Matterhorn Namibias genannt. 

Zwei Nächte haben wir auf der Campsite Spitzkoppe Restcamp übernachtet. Die Campsite ist sehr rustikal (kein Strom und kein fließend Wasser) war aber mit Abstand die beste Campsite, auf der wir während der Reise gewesen sind. Du kannst dir einen freien Platz selbst aussuchen. Wir empfehlen die 11b wegen der Aussicht. Du kannst auf die Felsen klettern und die grandiose Aussicht genießen, vor allem zum Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. In der Nähe der Rezeption gibt es Toiletten und Waschbecken mit fließend Wasser sowie Outdoor Duschen. Je nachdem wo deine Campsite ist, kann dies aber auch bis zu 2 km weit weg sein. Suche dir definitiv einen Platz mit ein wenig Schatten. Wir waren im Februar bei 42 Grad dort. Das kleine Restaurant an der Rezeption bietet eine überdachte Sitzlounge zur Abkühlung. 

Bringe genug Wasser mit, wenn du dort schläfst. Besonders zu erwähnen, die Campsite wird von der Community betreut und betrieben und die Einnahmen kommen diesen Menschen auch zu Gute. 

Übernachtung: Spitzkoppe Restcamp

Preis: 165 N$ Person (2018) (ca. 10,50 EUR)

Tag 9: Fahrt zum Etosha Park

Am frühen Morgen haben uns Richtung Etosha Park aufgemacht. Die B2 und C zum Etosha sind im guten Zustand und geteert. Wir haben 5.5 Stunden gebraucht. Eine Nacht haben wir im Etosha Safari Camp gebucht, welches außerhalb der Tore liegt und können dies wärmstens empfehlen. Die Campsite ist auf einer großen Rasenfläche und besitzt sehr saubere Duschen und Toiletten sowie Strom. An der Rezeption gibt es auch kostenloses WIFI und einen schönen Pool zur Abkühlung. Die Menschen dort waren sehr freundlich und Abends könnten wir noch ein wenig live Musik lauschen. 

Übernachtung: Etosha Safari Campsite

Preis: 215 N$ Person (ca. 13,50 EUR)

Tag 10-12: Selbstfahrer Safari im Etosha Park

Früh am Morgen sind wir in den Etosha Park gefahren. An den Toren musst du noch ein wenig Papierkram erledigen und dann waren wir drin. Kaum 20 Meter gefahren, sprang die erste Giraffe über die Straße. Wir sind als Erstes zum Camp Okaukuejo gefahren und haben dort die Rechnung über die Parkgebühren bezahlt. Dieses Camp besitzt auch ein eigenes Wasserloch, an dem du Nachts Tiere beobachten kannst, wenn du Glück hast. 

Wir hatten uns vorher eine Karte vom Park herruntergeladen, Google Maps ist hier nicht genau und es gibt keinen GPS Empfang. Mit dieser Karte haben wir uns die 3 Tage auch nicht verfahren. Hierkannst du dir die Karten umsonst runterladen. 

Am ersten Tag sind wir fast 8 Stunden im Westen des Parks unterwegs gewesen und haben viele Giraffen, Elefanten, ein Nashorn, Zebras und Springböcke gesehen. Auf der Karte sind auch die Wasserlöcher eingezeichnet, die hilfreich sind. Wir haben dort eine ca. 20-köpfige Elefantenfamilie getroffen. 

Am zweiten Morgen haben wir in das Halali Camp eingecheckt. Halali liegt in der Mitte des Parks und dort haben wir auch direkt drei Löwen auf einer Wiese gesehen und kurze Zeit später mussten wir eine Vollbremsung machen. Zwei Löwen lagen schlafend mitten auf der Straße. Wir haben uns ein bisschen wie im Krimi gefühlt, man wusste nie was einem hinter der Kurve erwartete. Wir sind wirklich alle Wege, auch die abgelegenen, abgefahren. Im Park braucht man nicht unbedingt ein 4×4 Auto, aber es ist doch weitaus komfortabler auf Schotter und man kann durch die Höhe besser Ausschau nach Tieren halten. 

Halali war bei unserem Besuch relativ leer und wir hatten mehr Platz als in Okaukuejo, auch der Pool war hier größer. Hier würden wir das nächste Mal direkt hinfahren. 

Am  dritten Morgen sind wir ganz in den Osten des Parks gefahren mit Ziel Camp Namutomi. Den Osten fanden wir im Februar am schönsten im Park. Hier war die Vegetation sehr grün und wir haben viele Tiere gesehen, vor allem riesige Elefantenherden. Im Osten konnten wir des Weiteren an einer riesigen Lagune tausende von Flamingos beobachten, die sich zu dieser Jahreszeit dort aufhielten. 

Das Camp Namutomi hat uns von den dreien am besten gefallen. Hier gibt es Rasen, es gibt Strom, einen Pool sowie eine große Wiese zum Relaxen.

Ein Tipp für das Fahren im Park: Halte dich an die Geschwindigkeiten, hinter jeder Kurve können theoretisch Tiere sein. Wenn du Nashörnern oder Elefanten begegnest, halte genügend Abstand mit dem Auto. Vor allem Elefanten werden aggressiv, wenn man sich ihren Babys zu dicht nähert. Ein Teleobjektiv ist von Vorteil um auch schöne Bilder aus der Ferne zu machen. Bei uns waren die Tiere jedoch oft so nah, dass dies nicht unbedingt notwendig gewesen wäre. 

Nimm dir am besten genügend Essen und Trinken mit ins Auto. Wir haben die Reste unseres Essens am Abend in Tupperdosen gepackt. Im Park darfst du natürlich nicht aussteigen und auch nur an gekennzeichneten Toiletten anhalten. Du befindest dich schließlich mitten in der Wildnis mit Raubtieren. 

Kleine Tankstellen gibt es an den Campsites, tanke am besten aber vor dem Etosha voll auf. 

Übernachtungen: OkaukuejoHalali,Namutomi

Preise Camping und Gate fees: Hierkannst du Öffnungszeiten nachlesen und hierdie Preise der Campsites. 

Tag 13: Fahrt nach Tsumeb

Nach 3 Tagen im Etosha mit ganz vielen Eindrücken brauchten wir eine kurze Pause. In Tsumeb, nur 1.5 Std. vom Osttor des Etoshas, gibt es einen ganz tollen Campingplatz Kupferquelle Resort. Hier campst du auf einer riesigen Rasenfläche und hast wirklich ganz luxuriöse Duschen und Toiletten. Die Campsite besitzt sogar einen Olympiapool. Wir haben einen ganzen Tag entspannt und einfach mal nichts getan. 

Hier hatten wir auch die einzige Möglichkeit einmal Klamotten zu waschen. Gegen geringes Geld kannst du dort Waschmaschinen und Trockner benutzen. Nach 2 Wochen in großer Hitze und Staub war dies dringend notwendig. 

Übernachtungen: Kupferquelle Resort

Preis:  120 N$ pro Person (2018) ( 7,50 EUR)

Tag 14- 15: Waterberg

Von Tsumeb aus sind wir 3 Stunden erst auf Asphalt, die letzte Stunde über Schotter zum Waterberg gefahren. Ziel war das private Waterberg Wilderness Camp. Das Camp liegt ziemlich abgelegen an einem Hügel und bietet atemberaubende Aussichten auf das Tal und das Waterberg Plateau. Der Tafelberg ist 48 Kilometer lang und 15 km breit und heute ein riesiges Naturschutzgebiet mit vielen Tieren. Geschichtlich bekannt wurde der Ort durch die Schlacht am Waterberg im Jahre 1904. 

Wir kamen gegen Mittag dort an und haben um 15 Uhr am Rhino Drive teilgenommen. Mit einem Guide sind wir in den Naturpark gefahren und haben viele Giraffen, Warzenschweine und Gnus gesehen. Das Highlight waren die 3 Nashörner inklusive einem Baby, welche wir gesehen haben. Wir kamen zu Fuß ganz nah an die Tiere heran und der Guide hat uns viel zu ihnen erzählt. Abgerundet wurde der Drive mit einem kleinen Erfrischungsgetränk mitten in der Wildnis am Wagen. 

Am nächsten Morgen um 8 Uhr haben wir uns für den Waterberg Plateau Hike entschieden. In einer Gruppe von 10 Personen sind wir mit einem Guide 4 Std. wandern gegangen. Der Aufstieg war ein wenig steil, du solltest also trittsicher sein. Wir empfehlen dir hier gute Turnschuhe oder noch besser Wanderschuhe. Auf dem Plateau hatten wir eine wundervolle Aussicht. Der Guide erklärte uns unterwegs alles zu den Pflanzen und Tieren und war wirklich super motiviert. 

Die Campsite besitzt auf dem Hügel einen kleinen Pool zur Erfrischung sowie das Waterberg Valley Restaurant, welches bei einem kühlen Getränk eine schöne Aussicht bietet. Es gibt hier keinen Strom auf den Campsites.  

Preis Camping:  250 N$ pro Person (ca 15,70 EUR)

Tipp: Buche eine Aktivität, die das Waterberg Wilderness anbietet. Die Mitarbeiter besitzen sehr viel Wissen und gehen die Extrameile. Hierkannst du dich über die Aktivitäten und Preise am Waterberg informieren. 

Tag 16-17: Fahrt zurück nach Windhoek

Gegen Mittag haben wir den Waterberg verlassen und sind auf geteerter Straße zurück nach Windhoek gefahren. Wie zum Anfang der Reise sind wir zum Urbancamp gefahren. Dieses hatte uns sehr gut gefallen und wir haben dort den Urlaub ausklingen lassen und einen Pool Tag eingelegt. 

Das Auto haben wir ausgeräumt und sind am Folgetag zur Mietwagenfirma gefahren und haben unseren Toyota Hilux abgegeben. Ein Mitarbeiter der Firma hat uns dann zurück zum Flughafen gefahren. Von dort ging es mit der Air Namibia über Nacht direkt nach Frankfurt zurück. 

Übernachtung:Urbancamp

Preis: N$ 180/Person (ca 11 EUR) für eine Campsite (für das Auto) oder N$ 580 (ca 36 EUR) für ein Gartenzelt (mit 2 Betten) 

Grob überschlagen haben wir jeder ungefähr 2000 EUR für diese Reise ausgegeben. Es gibt günstigere Länder, aber diese Reise war jeden EUR wert. 

Nützliche Tipps für deine Campingpackliste:
  • USB Lampen (für ins Zelt zu hängen)
  • Stirnlampen (es ist Nachts stockdunkel)
  • eine kleine Wäscheleine
  • ein KFZ USB Ladegerät
  • Maps.Me oder Navmii Offline Karten von Namibia
  • Mückenspray
  • Kopfbedeckung
  • eine Kamera mit Telezoom (auch mietbar)
  • einen mehrfach Stecker für Namibia (Campsites haben nur einen Anschluss)
  • kaufe in Windhoek Feuerholz und einen langen Feueranzünder (Streichhölzer sind durch den Wind oft ausgegangen)

Habt ihr Fragen zu Namibia? Wir würden uns freuen, wenn ihr uns auf Instagram unter travelsisters.ccbesucht. Erreichen tut ihr uns auch unter der Email travelsisterscc@gmail.comoder über unseren Blog thetravelsisterscc.com

Zum Schluss  vielen Dank an Michi und Viktor für diese tolle Idee an ihrem Blog mitwirken zu können!

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